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Olivia SonnigWorte. Herz. Leben.
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Kurzer Augen-Licht-Blick

Moment mal! Ist das möglich?

Ein Kartenhaus bricht zusammen – und plötzlich öffnet sich eine neue Tür. Ein persönlicher Augen-Licht-Blick über Entscheidungen und neue Möglichkeiten.

Von Olivia Sonnig · Lesezeit ca. 5 Min. · Audio 7:58 Min.

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Titelbild: Moment mal! Ist das möglich?

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Die Audiofassung dieses Beitrags · 7:58 Minuten

Moment mal! Ist das möglich? – vollständiger Text

Ein frischer Spätsommerwind pfeift durch unsere offene Vantüre. Ein letzter, noch warmer Schluck Kaffee entfaltet sein Aroma in meinem Mund, während ich bemerke, dass das Rauschen des Meeres sich mit dem Rauschen in meinem Kopf vermischt.

Ja, es rauscht in meinem Kopf. Gewaltig!

So viele Jahre wandele ich auf diesem Planeten. Und immer wieder geschieht Folgendes: Ein Kartenhaus bricht zusammen und ich stehe da, staunend und gleichzeitig kopfschüttelnd im Nichts. Leere und Orientierungslosigkeit. Neuanfang!

Fast wie ein kleines Kind, das auf seinem ersten Fahrrad sitzt und merkt, wie seine Eltern plötzlich stehen geblieben sind und es alleine weiter fährt.

Ich habe die Wahl: Ich kann freudig weiterfahren und erkennen, dass ich ohne meine Eltern weiter fahren kann, denn ich tue es ja gerade und ich kann es.

Oder ich kann ängstlich zurückschauen, ins Wanken geraten und mir die haltenden Hände zurück wünschen. (oder mir sogar einreden, dass ich sie brauche ;-))

Ich habe immer die Wahl. Immer. Das ist der springende Punkt! Das ist die Schöpfung hier!

Ich habe immer die Wahl! Und ich wähle immerzu, in jedem Moment. Bewusst oder unbewusst.

Was zur Folge hat, zu erkennen: Ich bin für alles, was in meiner Welt ist, selbst verantwortlich.

Zu 100%! Ich bin zu 100% selbst verantwortlich!

Das wiederum gibt mir aber auch zu 100% meine Eigenmacht, mein Leben verändern zu können.

Auch zu 100%!

Und es geht einfach! Mit einer glasklaren Entscheidung! Und einer nächsten glasklaren Entscheidung! Ich bin das geschliffene Schwert, dass alles verändern und alles lenken kann. Ich kann mir meinen Weg bahnen, als Schöpfer.

Ich bin ein Schöpferwesen! Aber ich habe die Wahl, ob ich als Opfer oder als Schöpfer leben will.

Ich spiele in meinem Lebensfilm die Hauptrolle – ob ich will oder nicht. Ob ich sichtbar sein will oder nicht. Ob mir das Bild gefällt oder nicht. Ich bin immer der Hauptdarsteller in meinem Lebensfilm!

Und ich als Schöpfer, der zu 100% über sein Leben entscheiden kann, ich kann jetzt eine neue glasklare Entscheidung treffen! Jetzt! Und mein Leben wird sofort darauf reagieren. Ich kann einen regelrechten Filmriss erzeugen! Ich kann alte Wahrheiten loslassen, hinter mir lassen, weil sie für mich jetzt nicht mehr stimmen und neue Wahrheiten für mich wirksam werden lassen, die sich jetzt plötzlich stimmig anfühlen und an meine Türe klopfen!

Ich erfahre immerzu das, woran ich glaube. Glaube ich an Misstrauen, zeigt mir mein Leben, dass ich Recht habe. Glaube ich an Elend, werde ich Elend erfahren! Glaube ich, dass ich ein Glückspilz bin, werde ich auch das erfahren. Immer und immer wieder!

Es ist so einfach. Doch das gefällt meinem Kopf nicht. Und in diesem Moment stehe ich erneut vor einem Wendepunkt, der mein Leben in einen völlig neuen Bewusstseinsraum führen will.

Ich stehe bereits im Türrahmen und blicke in diese Landschaft. Sie wirkt noch surreal, verrückt und nicht ganz greifbar. Mein Kopf ist völlig überfordert.

Es ist spannend, über diesen nächsten Tellerrand zu blicken. Und es ist ernüchternd, erkennen zu müssen, dass alles so viel einfacher gehen kann. Es ist, als hätte ich bisher im Dunkeln immer die Glühbirne gesucht, um sie in die Fassung zu drehen und den Lichtschalter erst jetzt entdeckt.

Was, wenn dieses Leben aus lauter Illusionen besteht, die erst dann sichtbar werden, wenn wir sie als Illusion entlarvt haben? Zum Beispiel die Illusion, dass wir fünf Tage ohne Essen und Trinken nicht überleben würden. Oder dass es unheilbare Krankheiten gibt. Das sind für mich Illusionen.

Was, wenn jeder in seiner Illusionsblase Recht hat mit dem, was er erfährt, solange es seine Wahrheit ist, weil er an nichts anderes glauben kann?

Früher dachte ich z.B., dass ich nicht die Wahl habe, einfach tun zu können, was mir wirklich Freude macht. Meine Wahrheit war: Ich muss jeden Tag früh aufstehen, ob ich will oder nicht, um pünktlich bei der Arbeit zu sein. Heute schlafe ich so lange, wie ich schlafen will und lebe ein glücklicheres Leben als je zuvor.

Was, wenn Zeit und Raum bereits hier überwunden werden können, sobald ich es für möglich halte und die glasklare Entscheidung treffe, dass es so ist?

Was, wenn es einfach nur darum geht, all die Räume zu durchschreiten, Die Räume der Möglichkeiten, die Räume der Illusionen, bis ich wieder da angekommen bin, wo nichts mehr ist und alles, was je war?

Ich erkenne mich immer mehr als Spieler, der hier nach seinen eigenen Regeln spielen kann. Der Spieler, der weiß, dass seine Welt ihm immer das serviert, das er selbst kreiert hat!

Wo wäre da noch ein Problem? Es gibt nur Probleme, wo ich glaube, dass da welche sind.

Das alte Kartenhaus ist zusammen gebrochen. So what, ich bau’ jetzt ein neues für mich auf!

Erinnere dich: Dein Leben hält mehr Türen und damit Möglichkeiten bereit, als dein Kopf denkt!

Bist du bereit, durch die nächste Türe zu gehen?

Ich umarme dich

deine Olivia

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